Dienstag, 10. Juli 2018

nachhaltig Jerseykleid umarbeiten

Manches Teil, genäht oder gekauft, ist nicht wirklich schlecht und doch 
ist irgendwas damit, warum es im Schrank ganz nach hinten rutscht
und so in Vergessenheit gerät.
Es ist vielleicht nicht das, was man sich beim Nähen vorgestellt hat.


So war das bei mir mit diesem Kleid. Die Idee von einem schwarzen 
Jerseykleid mit nur einem gemustertem Vorderteil mag ich schon,
doch war der Stoff nicht optimal. Einige wenige Male hab ich es getragen, 
dennoch ist es kein Lieblingsteil geworden. 

Im Video kannst du die schnelle Version des Umstylings sehen ;-)

Im Sinne der Nachhaltigkeit (und des Geldbeutels) gebe ich solche 
Teile nicht auf, sondern überlege, wie ich etwas verändern könnte.


Das kann manchmal ziemlich lange dauern und nachher fragt man sich
WARUM! Es liegt doch eigentlich so nahe.

Vorderteil abtrennen
Als die Idee gefunden war, habe ich auf den Verkaufsstart des 
schwarzen Zitronenjerseys von Albstoffe gewartet. 
Den hatte ich im Netz gesehen und war in 💗!
Dann wurden 0,5 m davon bestellt.
(und noch 0,5 m eines anderen aus der Mono Reihe zur Auswahl.
Der ist auch sehr schön.)

Vorderteil neu zuschneiden
Jetzt konnte es losgehen.
Vorderteil abtrennen, dann aus neuem Stoff zuschneiden und 
einsetzen. Ich bin glücklich über mein neues/altes Kleid.
Die Schwarztöne der beiden Jerseys sind etwas unterschiedlich,
das macht mir aber nichts aus. 

Die Zitronen und das Schwarz sind auf weißen Jersey gedruckt
und das wird einfach nie so schwarz wie garngefärbt.

Stoff zur Auswahl
Tatsächlich habe ich noch ein 2. Kleid nach diesem Schnittmix 
aus Kimono Shirt + Rock. Dieses ist ganz schwarz, weil ich der Meinung
war, dass ich ein schwarzes Jerseykleid brauche.

Es hat sich rausgestellt, dass diese Meinung falsch war.
Das werde ich mit dem anderen Stoff verschönern.
Jetzt weiß ich ja wie es geht.