Dienstag, 29. Dezember 2015

Sitzkissen aus Denim mit Schnittmuster


Am Sonntag nach Weihnachten hatte ich Zeit und habe ein weiteres Teil von meiner
To-sew-liste erledigt.
Ein Upcycling:
Einen Sitzpouf aus alten Jeans nähen.


Jeans sammel ich, keine verlässt unser Heim. Im Gegenteil andere Leute
bringen noch ihre alten Jeans zu uns. Man glaubt
gar nicht , wie schnell es sich rum spricht, dass man die sammelt.

Hierfür habe ich die Hosenbeine verwendet.


Für die Ober- und Unterseite des Poufs habe ich je 12 Stücke zugeschnitten
und zusammengenäht.


Die Nahtzugaben habe ich zu einer Seite gebügelt und von rechts 
mit einem dickem Garn gesteppt.
Je nachdem wer darauf sitzt, müssen die Nähte einiges aushalten,
da heißt es "doppelt hält besser".


Da die Sitzflächen in der Mitte nicht 100%ig dicht waren, habe ich 2 Kreise von außen
mit einem kleinen Zickzack-Stich aufgenäht.
Der Pouf ist mit kleinem Kügelchen gefüllt und davon sollte
nichts rauskugeln.


Die Länge der Seiten habe ich anhand des Durchmessers errechnet.
Wie, habe ich hier beschrieben.

Die Seiten sind ebenfalls aus Hosenbeinen genäht.
Ich habe eine Sitzhöhe von 40 cm genommen.


Dabei habe ich nicht darauf geachtet, dass die Nähte aufeinander treffen.
So viel Zeit hatte ich nun auch nicht ;)

In meinem Fall musste ich ein 1,73 m langes Stück nähen.
Beim Schließen der Stoffbahn zu einem Ring eine Wendeöffnung von ca. 15 cm lassen.


Nun steckt man die Sitzflächen rechts auf rechts an dem Ring fest
und näht diese fest.
Ich habe zwei Runden genäht, damit es lange hält.

Dann alles auf rechts wenden und den Sitz füllen. 
Ich habe Kügelchen aus einem alten Sitzsack genommen.
Auch Stillkissen sind häufig mit solchen Kugeln gefüllt, und diese Kissen 
braucht man ja nur für eine gewisse Zeit und kann dann die Füllung
wiederverwerten.

Nach dem Befüllen  die Wendeöffnung von Hand zunähen.

Die Vorlage für die Sitzfläche zum Ausdrucken
findest Du >HIER<.



verlinkt bei: creadienstag

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Everyday Basic


Diesen Blazerschnitt wollte ich schon seit einiger Zeit nähen.
Ich musste noch Schnitt und Stoff zusammen bringen, und das 
nimmt bei mir häufig leider viel Zeit in Anspruch.


Der Stoff lag schon einige Zeit in meinem Stoffvorratsschrank und
ich hatte keinen Plan, ich daraus nähen soll. Letzte Woche hatte ich dann den Aha-Moment,
und die Idee den Everyday Basic Blazer daraus zu nähen.
Der Stoffverbrauch ist mit 1,35 m angegeben und ich hatte 1,5 m. Das passt.
 Die Bündchen habe ich weggelassen und einfach die
Ärmel verlängert.


Für den Blazer habe ich mir viel Zeit genommen und versucht alles
richtig zu machen. Das Schnittmuster besteht immerhin aus 15 Teilen.
Als erstes habe ich die  Schnittteile 1,2,5+6 oberhalb der Taille um 3 cm verlängert.

Dass in der Ottobre immer die Größe der Modells und welche Konfektionsgröße es 
trägt stehen, finde ich klasse. So konnte ich ahnen, dass bei meiner Größe von 1,77 m,
die Taille zu hoch säße.


Beim Zuschneiden  war Konzentration gefragt.
Irgendwas hat da mit den Flamingo-Füßen nicht geklappt.
Besonderes Kopfzerbrechen bereitete mir der Kragen. Wie muss ich den 
Schnitt auflegen, damit die Flamingos nicht Kopf stehen.
Ich hatte nur einen Versuch. Der Stoff war knapp.


Eines hatte ich vergessen zu verlängern, den Beleg...mist!
Da musste ich auf beiden Seiten einen 3 cm breiten Stoffstreifen 
einsetzen. Nobody is perfect.
Ich werde ihn bestimmt nochmal nähen und dann mach ich´s gleich richtig.


Schnitt:  Ottobre 2/2014                                                                 Fotos: meine liebe Freundin
              Everyday Basic 
              Gr. 38             


verlinked mit: MeMadeMittwoch

Dienstag, 17. November 2015

DIY --- Stiefelstulpen

Vielleicht kann man sie auch als Gamaschen bezeichnen.
Ich habe sie für Stiefeletten entworfen, das ist aber so ein 
langes Wort und Stiefelstulpen hört sich besser an.


Material:
2 Rechtecke aus Jeans ca. 10 x 30 cm
4 Stück Gummiband ca. 6 cm
verschiedene Borten und Bänder, je nach Geschmack und Fantasie


Nach dem Zuschneiden habe ich die Kanten der Jeansstücke mit meiner 
Overlock versäubert. Mit dem Overlockstich der Nähmaschnine funktioniert das 
natürlich auch. Bis vor ein paar Wochen habe ich  auch auf diese Weise alle Kanten 
vor dem Ausfransen geschützt.


Dann ausprobieren welche Borten gut zusammen passen.
Ich fotografiere unterschiedliche Versionen. 
So habe ich die Möglichkeit mich für eine zu entscheiden und sehe auf 
dem Bild direkt wie die Bänder lagen.






Zum Steppen verwende ich bei flachen Borten den normalen Nähfuß. Wenn die Borten Pompons oder sonstige Unebenheiten haben, nehme ich das 
Reißverschlussfüßchen.







Zum Schluss die Gummis festnähen.
Bei der ersten Seiten funktioniert das sehr gut.
Wenn man die Stulpe zu einem Ring nähen muss, wird es
etwas schwierig, das Ganze unter den Nähfuß zu bekommen.
Aber ich gehe da nach dem Motto vor:
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
Andere würden die zweite Seite der Gummis vielleicht von Hand annähen.






So kann man sich ganz individuelle Stulpen für viele verschiedene
Outfits nähen bzw. wirken die Stulpen auf jedem Schuh anders.


Die Maße sind nur Empfehlungen.
Vor dem Aufnähen der Bänder am bestens ausprobieren,
ob die Stoffstücke bzw Gummibänder größer oder kleiner sein sollten.

Viel Spaß bei Nachnähen.

Falls Du nicht selber nähst, schau doch mal in meinen *Shop*.


verlinkt bei: Creadienstag
                     RUMS


Mittwoch, 11. November 2015

Silvesterkleid


Nein, es ist nicht für Silvester 2015, so weit plane ich eigentlich nicht im voraus.
Es war mein Kleid für Silvester 2014 und bis heute habe ich es nicht 
mehr getragen.


Ich mag das Kleid, wieder ein Schnitt-Mix wie schon *HIER*, und doch gab es 
immer Gründe es nicht zu tragen. Im Winter waren mir die Ärmel zu kurz und im Sommer
 waren mir die Farben zu trist. Das sind keine wirklichen Probleme. Es
ist nur, dass ich viel Zeit und Ge(du)ld investiert habe und es mich frustet, 
wenn es nur im Schrank hängt.

 
 Ich finde die Ärmelabschlüsse eigentlich das Schönste am ganzen Kleid und 
doch habe ich lieber warme Handgelenke.
Die Ärmel habe ich bei dem kostenlosen Schnitt 'Fanni Stitch' entdeckt. *HIER*
 Die werde ich auf jeden Fall nochmal an ein Frühjahr/Sommer Shirt nähen.



verlinkt bei: memademittwoch

Donnerstag, 5. November 2015

schneller Kissenbezug ohne Reißverschluß


Mein graues Sofa wollte ich mit einigen bunten Kissen aufpeppen.


Für die Vorderseite habe ich bunten Stoff in Halbpanamaqualität ausgesucht,
für die Rückseite grobes Leinen. 


Die Größe der Kissen ist 50 x 50cm. Den Stoff für die Vorderseite habe ich in diesen Maßen zugeschnitten, den für die Rückseite in den Maßen 50 x 56 cm.

  1. Den Stoff der Rückseite an der längeren Seite 1 x durchschneiden.
  2. Die Kanten versäubern
  3. Die versäuberten Kanten knapp umnähen

Dann die beiden Teile der Rückseite überlappend rechts auf rechts auf dem bunten Stoff 
feststecken.  Da ich seit einiger Zeit mit einer Overlock nähe, 
muss ich den Stoff vor dem Steppen nicht mehr anpassen.
Die Overlock schneidet beim Nähen die Kanten sauber ab.


Mit der Overlock ringsherum vernähen. 


Den Bezug wenden. Gut die Ecken ausarbeiten und anschließend bügeln.
Ich habe die Rückseite mit bunten Kamp Snaps verschlossen.

Falls man einen Kissenbezug ohne Verschluss nähen möchte, verlängert man 
den Zuschnitt der Rückseite um mehrere Zentimeter, vielleicht auf 50 x 70 cm, so dass die Überlappung größer ist und das Füllkissen nicht mehr herausblitzt.


verlinkt bei: Rundumsweib

Mittwoch, 4. November 2015

Auf der Suche nach dem perfekten Rock


Dieser Rock hat das Potenzial zu einem Lieblingsrock zu werden. Zu mindestens war da dieses tolle Gefühl beim ersten Anprobieren  und auch beim Fotografieren. Die Fotos habe ich mit meiner Freundin gemacht, das hat Spaß gemacht.
Ich mag Röcke und Kleider sehr gern(auf jeden Fall an anderen) und doch greife ich fast jeden Morgen, zumindest im Herbst/Winter, zu Jeans. Ich schiebe das immer darauf, dass ich noch nicht DEN richtigen Rock habe.


An einen schwingenden Rock habe ich schon einige Zeit gedacht, weil ich schon schöne im Netz gesehen habe. Einen Tellerrock, einen halben zum Anfang, wollte ich ausprobieren auf der Suche nach dem perfekten Rock. Erstmal das Netz befragt, wie ich mich vermessen soll. Bei schneidern-nähen habe ich eine Tabelle gefunden, mit der ich gut klar kam.
Dann kamen die Umräum- und Renovierungsarbeiten für mein Nähzimmer (Ich liebe es!) dazwischen. Tagelanges auf- und ausräumen, streichen und dann endlich planen, wie ich es einrichte. Ich habe stundenlang meine Stoffe und Nähkram sortiert. Dabei immer mal wieder an den zu nähenden Rock gedacht, doch es war kein passender Stoff dabei. 


Durch das Einrichten meines Nähzimmers war ich häufiger bei Ikea, und da habe ich schon diesen Stoff aus den Augenwinkeln gesehen. Irgendwann kam dann die Verknüpfung Stoff/Rock...aaah.
Also nochmal hin und nur den Stoff gekauft. Naja, da war noch der 1 Übertopf. Ihr kennt das vielleicht?!


Ich habe den Stoff im Bruch nach der Tabelle mit Hilfe eines Fadens und eines Bleistifts markiert und zugeschnitten. Als Bund habe ich Jersey genommen und darin ein breites Gummiband eingenäht. Das ging alles super fix, Ich werde bestimmt noch einen nähen, dann will ich 2 Viertel zuschneiden und in die Seitennähte Taschen machen, denn die fehlen mir etwas.


Das war gestern die lustige Schlagzeile der Rheinischen Post. Süchtig nach Stoff, einen Rausch kriege ich nicht, aber ich bekomme auf jeden Fall nicht genug davon.



verlinkt bei. memademittwoch

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Sweatjacke

Manche Kleidungsstücke kaufe ich schon mit den Gedanken, 
den Schnitt gut nach nähen zu können,also Schnittmuster inklusive.
Das erleichtert die Kaufentscheidung manchmal entscheidend.


So habe ich den Schnitt für diese Jacke von der gekauften abgenommen.
Die Teilungsnähte(oder wie auch immer die heissen) am Rücken finde ich sehr schön.
Die habe ich bei noch keinem Schnitt dieser Art gesehen.
Auch beim Freebook der Zipfeljacke wird der Rücken aus einem Teil genäht.


Ich habe sie ein ganzes Stück verlängert, die ursprüngliche Jacke
ging nur bis zum Hosenbund.
Das ganze ist einigermaßen gut gelungen. Ich habe nicht
daran gedacht, nach unten nicht immer schmaler zu werden.
Dadurch fällt die Jacke getragen unten recht weit auseinander, 
wie ich auf dem Bild sehe.
Aber bei diesem wunderschönen Herbstwetter macht das ja nix, 
da wird´s mir nicht zu kalt am Bauch.


Einen Spaziergang durch den herbstlichen Wald habe ich gestern gemacht.


Bei strahlendem Sonnenschein-wunderschön und sehr entspannend.



verlinkt bei: memademittwoch






Mittwoch, 21. Oktober 2015

Herbstmantel


Das Model ist aus der Burda easy H/W 2015.


Schön schlicht, genau wie ich es mag.
Der Mantel ist wirklich sehr einfach zu nähen.

Bevor ich meinen Hosenanzug genäht hatte, dachte ich immer
die Burda easy heißt so, weil die Schnitte sehr leicht sind.
Aber easy finde vor allem, dass man die Schnitte nicht kopieren muss,
sondern sie direkt ausschneiden kann, wenn man die richtige Größe für sich
ermittelt hat. Finde ich super. Es gibt keine Überlappungen von Schnitten,
man kann jeden Schnitt nutzen.
Ich habe den Mantel in Gr. 38 genäht.


Den Saum und die Ärmel habe ich (wie es auch in der Beschreibung steht)
von Hand angenäht. Natürlich habe ich es vorher mit der Maschine versucht,
um Zeit zu sparen bzw weil ich einfach keine Lust hatte, von Hand zu nähen.
Sah aber sch.... aus.


Also, (ich bin ja durch das Nähen etwas geduldiger geworden) die Naht
wieder auftrennen. Gut, dass es nur ein Ärmel war.
Das Säumen von Hand hat eigentlich gar nicht lang gedauert.


Der Stoff ist ein Coupon vom Stoffmarkt vom Herbst 2014.

Im letzten Herbst hatte ich mir vorgenommen, dass meine Garderobe
etwas bunter werden soll und diesen roten Mantel für mich genäht.
Den trage ich auch gerne, aber irgendwie
greife ich immer wieder zu grau. Das kann man einfach so
gut kombinieren.


Das ist das erste Stück, das ich in meinem neuen Nähzimmer
gefertigt habe. Bisher hatte ich keinen festen Platz für meine Hobbies.
Vor kurzem ist das 1. Kind ist ausgezogen. Jetzt hat ein neuer Abschnitt begonnen.
Das war schon ein komisches Gefühl, als wir da standen und dem
Auto, voll gepackt mit Dingen für das neue Heim, hinterher winkten.

Wir haben nicht lang gefackelt und mit dem Umräumen begonnen.
Der Sohn hatte das begehrte Zimmer unterm Dach. Das ist direkt 
von der Tochter bezogen worden, und ich habe mir in ihrem
früheren Zimmer meinen Wunsch erfüllt.
Das ist für mich Luxus.




 verlinkt bei: MeMadeMittwoch


Mittwoch, 7. Oktober 2015

Shirtkleid in Barcelona


Für das Kleid habe ich meinen Shirt-Schnitt beim
Zuschneiden verlängert, so dass es mir bis zum Knie reicht.
Ich habe noch ein langes Band genäht. So kann ich das Kleid, wenn mir danach
ist, in der Taille schnüren.

 

Unglaublich finde ich, wie angesagt diese überschnittenen Shirts
dieses Jahr sind. Lange habe ich danach gesucht. Diesen Sommer sehe ich
 z.B. das Kimono Tee dauernd im Netz.
Auch in der Ottobre 2/2015 findet sich ein solcher Schnitt, Faded Stripes.
Ich habe meinen Schnitt vor einem Jahr für mein Shirt mit diagonalen Streifen erstellt.
Davon habe ich insgesamt 3 genäht, auch blau-weiß und rot-blau gestreift.
Für's Hemdenupcycling habe ich ihn oft benutzt,und für 'einfache' Shirt.
Jetzt noch für ein Kleid. Kurz gesagt, ich liebe diesen Schnitt.


Letzte Woche war ich in Barcelona und da war es noch so schön
warm, dass ich mein Kleid noch mal tragen konnte.
Aber ich glaube nur die Touris laufen dort im Oktober noch
mit Sommersachen rum. Anhand der Kleidung der Menschen in der
Metro hätte man nicht gedacht, dass es draußen sonnig ist und 25 Grad sind.
Wir waren sehr viel mit der Metro unterwegs, daher auch diese Fotos.
Die Sehenswürdigkeiten würden zu sehr von meinem Kleid ablenken. ;)


Auch hätte ich sehr gerne noch einmal meine roten Sandalen von hier
angezogen, aber für eine Stadttour sind Turnschuhe einfach besser.

(Bügeln wird überbewertet)

Etwas von dem schönen Stoff von Art Gallery
 hatte ich noch übrig.
Der hat noch für ein gestückeltes Shirt gereicht, nach dem selben
Schnitt. 

verlinkt bei: MeMadeMittwoch

Sonntag, 4. Oktober 2015

Eine neue Tasche und ein unglaubliches Erlebnis...


...in Barcelona
Die Tasche hat am Strand gute Dienste getan.
Der Sand blieb draußen. 
Ich habe das erste Mal beschichtete Baumwolle vernäht.

Den habe ich mir nach einem Zahnarztbesuch zur Belohnung
gegönnt. Irgendeinen Grund findet sich doch immer, Stoff zu kaufen.

Ich dachte erst daran, aussen und innen diesen Stoff zu nehmen.
Davon riet mir die Verkäuferin allerdings ab. Sie meinte, dass es
schwierig sein könnte, den Stoff doppelt zu nähen.
Das fand ich sehr nett, da ich so lediglich 0,5 m kaufte.

Als Futter nahm ich Baumwollstoff in Türkis. Den ich hier noch
rumfliegen hatte. Bald kommt Ordnung in dieses Choas, denn mein Nähzimmer
rückt in greifbare Nähe.

Die Tasche ist 50 cm breit, ca. 40 cm hoch und hat einen 10 cm 
breiten T-Boden. 

Trödelmarkt Entcants
In Vorbereitung auf den Barcelona Urlaub hatte ich
im Reiseführer schon gelesen, dass man von den Katalanen
nicht unbedingt Englisch-Kenntnisse erwarten soll.

In vielen Situationen haben wir das auch festgestellt, z.B. Geschäft oder
Restaurant. Junge Leute verstehen kein Wort! Das war nicht weiter tragisch, sie
waren freundlich und versuchten zu verstehen was man will.
In einer Apotheke allerdings fand ich das schon bemerkenswert, dass
ich nur mittels meiner Leo-APP für Spanisch und Handzeichen, eine
entzündungshemmende Salbe bekommen habe.


Und auf dem (Trödel)Markt 'Encants'  habe ich leider feststellen
müssen, dass wer recht hat nicht unbedingt recht bekommt.
Ich wollte mich mit neuen Borten und Bänder eindecken und hatte
schon eine sehr schöne Borte in der Hand.
Zwei Frauen, wahrscheinlich Mutter und Tochter, positionierten sich neben
mir und versuchten, mir auf katalanisch klar zu machen, dass sie von dieser einen
Borte etwas wollten. 
Nachdem ich die Verkäuferin ausmessen ließ, wie viel noch drauf ist und ich anzeigte 
die noch vorhandenen 1,5 m kaufen zu wollen,
wurden von verschiedenen Ständen vermeintlich englischsprechende Leute
dazu gerufen, die mir erklärt haben, dass die beiden Frauen
das Band zuerst hatten. Häää.?!
Das war wirklich unglaublich. Ich war fassungslos und wütend und 
zog von dannen. Natürlich habe ich keinen Cent mehr an diesem 
Stand gelassen.

Das war in einem schönen Urlaub ein blödes Erlebnis auf das
ich gerne verzichtet hätte.



Mittwoch, 29. Juli 2015

Fable Print

Das Modell 'Fable Print' aus der Ottobre 1/2015 gefällt mir sehr.


Ich habe es aus etwas festerem Stoff, den ich mal geschenkt 
bekam,  Probe genäht. Es ist ungefüttert.
Ich habe versucht es meiner Größe anzupassen und die Schnittteile des Oberteils
2 cm verlängert, hätten noch 1 - 2 cm mehr sein können.
An der Taille könnte es etwas enger sein, bei der Brustweite fehlt mir etwas Stoff.


Der Stoff erzählt (ganz dezent) Geschichten.
Ich mag es schon gern, aber ich trage es selten, weil es für mich
kein Alltagskleid ist, so wie mein Lieblingskleid bzw -schnitt.
Trotzdem möchte ich es auf jeden Fall nochmal nähen,
man braucht ja auch immer Teile für die besonderen Gelegenheiten.




Mit Turnschuhen fühle ich mich direkt nicht so overdressed,
und die passen auch gut zu dem Schnitt, der mich an die Kleider
der 50er oder 60er Jahre erinnert.
Rock'n Roll....

Für den Urlaub brauche ich nicht mehr zu packen,
denn der liegt schon hinter mir.


Ich war mit meiner Tochter in den USA.
Das Highlight waren die Tage in NY, wo wir in einer Wohnung 
im 36. Stock wohnten. So cool!


 Ein tolles Erlebnis!
Skyline Tag und Nacht


Trotzdem haben wir gerne die Wohnung verlassen und uns einiges 
angesehen. Leider war die Zeit zu kurz.


Eine komplette Etage mit ständig wechselndem Licht.


Ein kurze Abstecher zum Chelsea Fleamarket war auch drin.
Ich wollte mir gerne einen Rock kaufen, der mich an die Zeit in NY erinnert.
An diesem Stand habe ich einen Wickelrock gefunden,
der, wie ich zu Hause feststellte, selbstgenäht ist.



Die letzten Stunden vor dem Rückflug haben wir auf der
Highline, eine begrünte nicht mehr genutzte Hochtrasse, verbracht.
Diese Hauswand habe ich dabei entdeckt.




Wenn mir abends die Augen noch nicht zufielen, 
habe ich gerne dieses Buch gelesen.




verlinkt bei: MeMadeMittwoch